Engelsburg Castel Sant'Angelo
Die Engelsburg erhebt sich am rechten Tiberufer, direkt gegenüber der Engelsbrücke und nur wenige Schritte vom Vatikan entfernt. Ursprünglich kein Kastell, sondern ein Mausoleum: Kaiser Hadrian ließ das gewaltige Grabmal im Jahr 135 n. Chr. nach dem Vorbild des Augustusmausoleums errichten. Die Asche mehrerer römischer Kaiser — von Hadrian bis Caracalla — fand hier ihre letzte Ruhestätte. Ab 403 n. Chr. wurde das Bauwerk in die Aurelianische Mauer einbezogen und zur Festung umgebaut. Seinen heutigen Namen verdankt es einer Vision: Im Jahr 590, während einer verheerenden Pestepidemie, soll Papst Gregor der Große auf dem Dach des Kastells den Erzengel Michael gesehen haben, der sein Schwert in die Scheide steckte — ein Zeichen, dass die Seuche enden würde. Vom Mittelalter bis zur Renaissance diente der Bau abwechselnd als Adelsburg, päpstliche Zuflucht, Archiv, Gericht und Gefängnis. Heute ist die Engelsburg eines der meistbesuchten Nationalmuseen Italiens. Auf sieben Ebenen führt der Weg von der antiken Spiralrampe aus hadrianischer Zeit bis zur Dachterrasse zu Füßen des Engels — ein Aufstieg durch zwei Jahrtausende übereinandergeschichteter Geschichte.
Italien · 3 Die übersehenen Ecken im Inneren
Die übersehenen Ecken im Inneren
Die Engel-Bronzestatue
Blicken Sie zur Spitze der Burg hinauf: Eine Bronzefigur des Erzengels Michael steckt soeben sein Schwert in die Scheide. Diese Geste ist kein bloßes Dekor — sie ist der Ursprung des Namens der gesamten Anlage. Der Legende nach erschien Papst Gregor dem Großen im Jahr 590, auf dem Höhepunkt einer Pestepidemie in Rom, auf dem Dach des Kastells der Erzengel Michael, der sein Schwert ablegte — ein Zeichen für das Ende der Seuche. Die Pest wich tatsächlich, und seitdem krönt eine Engelsfigur den Bau. Die heutige Bronzestatue wurde von dem flämischen Bildhauer Pieter Anton von Verschaffelt geschaffen und 1753 aufgestellt.
Quellen: fr.wikipedia.org
Nationalmuseum Engelsburg
Die Engelsburg ist heute ein Museum — ein nationales Denkmal Italiens und gleichzeitig ein staatliches Nationalmuseum. Unter einem einzigen Dach vereint sie zweitausend Jahre übereinandergelagerter Geschichte: Im Sockel die antiken Überreste des Hadriansmausoleums, darüber mittelalterliche und Renaissance-Festungsanlagen, ganz oben die päpstlichen Gemächer und Prunkräume. Ein einziges Ticket genügt, um die gesamte Zeitachse vom Grabmal aufwärts zu erklimmen.
Hadrianspark (Gärten der Engelsburg)
Das Grün zwischen der quadratischen Innenmauer und der fünfeckigen Außenmauer der Burg ist dieser Park. Kein antikes Monument für sich genommen, aber ein idealer Standort, um die Verteidigungsarchitektur der Engelsburg in ihrer Gesamtheit zu erfassen: Von hier aus lässt sich das Zusammenspiel beider Mauerringe auf einen Blick ablesen. Die Römer nennen ihn meist schlicht Gärten der Engelsburg; der offizielle Name lautet Parco della Mole Adriana, also Hadrianspark.
Quellen: it.wikipedia.org
Häufige Fragen
Welche übersehenen Ecken lohnen sich im Inneren von Engelsburg?
Die Engel-Bronzestatue, Nationalmuseum Engelsburg, Hadrianspark (Gärten der Engelsburg) und mehr — insgesamt 3 Orte, jeder mit Quellen und einem Guide in deiner Sprache zum Lesen oder Hören vor Ort.
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