Sultan-Ahmed-Moschee Sultan Ahmed Mosque (Blue Mosque)
Look up at the blue — built by Ottoman Sultan Ahmed I between 1609 and 1617, this mosque's half-domes and main dome are covered inside with hand-painted brushwork in predominantly blue hues, complemented by blue, green, and white Iznik tiles, which is why Europeans came to call it the Blue Mosque. It stands as the final statement in two centuries of architectural dialogue between Ottoman mosques and Byzantine churches: the main dome measures 23.5 m in diameter and rests on four massive elephant-foot piers. But this is more than a prayer hall — it was conceived as a complete külliye, an Ottoman religious-civic complex encompassing a mausoleum, madrasa, soup kitchen, bazaar street, and hospital. It rewards a slow walk, taking in the smaller corners scattered around the old Hippodrome, each with its own story.
Türkei · 7 Die übersehenen Ecken im Inneren
Die übersehenen Ecken im Inneren
Gewölbemalerei der Kuppeln
Ihren Namen „Blaue Moschee“ verdankt die Sultan-Ahmed-Moschee vor allem diesem Deckenbereich. Die Innenseiten der Halbkuppeln und der Hauptkuppel sind nicht mit Fliesen belegt, sondern mit Kalem-işi-Malerei verziert — einer Pinselarbeit, bei der Blau die bestimmende Farbe ist. Entworfen wurde dieses Kuppel- und Dekorationskonzept vom osmanischen Hofarchitekten Sedefkâr Mehmed Ağa. Je weiter der Blick nach oben schweift, desto mehr tritt die blaue Farbe in den Vordergrund und leitet das Auge bis zum Scheitelpunkt der Kuppel.
Vorhof und Außenhof
Noch bevor man die Moschee betritt, steht man in einem Vorhof, der fast genauso groß ist wie das Gebetshaus selbst. Seine Fassade entspricht weitgehend der der Süleymaniye-Moschee — mit dem Unterschied einiger zusätzlicher Türmchen auf den Eckpfeilern. Ein durchgehender Arkadengang umschließt den weiten Hof auf allen Seiten; beidseitig sind Anlagen zur rituellen Waschung untergebracht. Der große sechseckige Brunnen in der Hofmitte wirkt trotz seiner Dimensionen im Verhältnis zum Hof beinahe klein. Den eigentlichen Blickpunkt bildet das schmal-monumentale Eingangsportal zum Hof: Es setzt sich bewusst von der umgebenden Arkade ab und schafft damit einen eigenständigen architektonischen Akzent.
Quellen: tr.wikipedia.org
Die Minarette
Sechs Minarette machen die Sultan-Ahmed-Moschee in der Silhouette Istanbuls auf Anhieb erkennbar. Vier stehen an den Ecken des Hauptbaus und besitzen je drei Şerefe — Umgangsgalerien aus Stein; zwei weitere stehen an den Ecken des Außenhofs und haben je zwei Galerien. Alle sechs Minarette sind als schlanke Rundtürme ausgeführt, nach oben mit einem Kegelhelm abgeschlossen und unter jeder Galerie mit einem Mukarnas-Kraggesims versehen — einem für die osmanische Baukunst typischen Stalaktitenfries. Sechs Minarette waren damals im gesamten Osmanischen Reich einzigartig: Selbst die Große Moschee in Mekka hatte zu jener Zeit nur sechs, was dem Sultan nach der Fertigstellung den Vorwurf einbrachte, sich mit dem heiligsten Ort des Islam auf eine Stufe zu stellen.
Quellen: tr.wikipedia.org
Das Rätsel um die sechs Minarette
Sechs Minarette — diese Zahl löste bei der Fertigstellung eine Kontroverse aus. Da die Kaaba-Moschee in Mekka damals ebenfalls nur sechs Minarette hatte, wurde dem Sultan vorgeworfen, sich mit der heiligsten Stätte des Islam zu vergleichen. Die überlieferte Erklärung: Der Architekt habe den Wunsch des Sultans nach einem „goldenen Minarett“ (türk. altın minare) als Auftrag für „sechs Minarette“ (türk. altı minare) missverstanden — ein folgenreicher Hörfehler. Alle sechs Minarette sind als geriefte Rundtürme mit schmalem Kegelhelm ausgeführt; die vier Ecktürme des Hauptbaus haben je drei Şerefe-Galerien, die beiden Türme am Außenhof je zwei, alle mit Mukarnas-Kraggesims unter jeder Galerie.
Quellen: en.wikipedia.org
Medrese
Die Medrese — eine islamische Hochschule — liegt nordöstlich außerhalb der Außenhofmauer der Moschee und wurde um 1620 fertiggestellt. Der Grundriss folgt dem klassischen Typus: Ein rechteckiger Hof wird von einem Arkadengang mit überkuppelten Durchgängen gerahmt; dahinter reihen sich 24 mit Kuppeln überwölbte Studentenzellen. Gegenüber früheren Medresen fällt zweierlei auf: Es fehlt ein repräsentatives Eingangsportal, und der Dershane — der große Kuppelsaal für den Unterricht — liegt nicht in der Mittelachse einer der Hoffronten, sondern in einer Ecke des Gebäudes.
Quellen: en.wikipedia.org
Krankenhaus und Armenküche
Das Krankenhaus (Darüşşifa) und die Armenküche (İmaret) der Moscheenanlage stehen auf den… 🔒 Vollständigen Guide freischalten
Quellen: en.wikipedia.org
Weitere Nebengebäude
An der Außenmauer des östlichen Vorhofs der Moschee lehnt sich eine kleine, schlichte Kora… 🔒 Vollständigen Guide freischalten
Quellen: en.wikipedia.org
Häufige Fragen
Welche übersehenen Ecken lohnen sich im Inneren von Sultan-Ahmed-Moschee?
Gewölbemalerei der Kuppeln, Vorhof und Außenhof, Die Minarette und mehr — insgesamt 7 Orte, jeder mit Quellen und einem Guide in deiner Sprache zum Lesen oder Hören vor Ort.
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