Las Médulas

Die bizarren ockerroten Felsen, die sich hier aus der Erde erheben, sind keine Laune der Natur – sie sind die Wunden, die die Römer hinterließen, als sie einen ganzen Berg zum Einsturz brachten. Las Médulas liegt in der Comarca Bierzo in der Provinz León und war die größte Goldmine des gesamten Römischen Reichs unter freiem Himmel. Um das Gold zu gewinnen, nutzten die Römer eine Methode namens „ruina montium“ – die Bergsturzmethode: Sie leiteten Wasser aus den Bergen in das Innere der Felsen und ließen die hydraulische Kraft den Berg von innen heraus aufsprengen und wegspülen. Im ausgewaschenen Material sammelten sie dann die Goldkörner. Am Ende des 2. und zu Beginn des 3. Jahrhunderts n. Chr. erschöpfte sich die Goldader; die Mine wurde aufgegeben. Vegetation kehrte auf den roten Boden zurück, Kastanien und Eichen übernahmen die Landschaft – und schufen jenes außergewöhnliche Panorama, das wir heute sehen. 1996 wurde Las Médulas als Kulturgut ausgewiesen, 1997 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Wer durch die roten Steilwände und Tunnel geht, betritt eine zweitausend Jahre alte Baustelle.

Spanien · 17 Die übersehenen Ecken im Inneren

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Die übersehenen Ecken im Inneren

Häufige Fragen

Welche übersehenen Ecken lohnen sich im Inneren von Las Médulas?

Hauptabbaugebiet, Haldenfeld Balouta, Haldenfeld Valdebría und mehr — insgesamt 17 Orte, jeder mit Quellen und einem Guide in deiner Sprache zum Lesen oder Hören vor Ort.

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