Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía Museo Reina Sofía
Dieses schlichte graue Gebäude neben dem Bahnhof Atocha verrät zunächst wenig von seiner Vergangenheit als Hospital General de Madrid aus dem 18. Jahrhundert. Heute beherbergt es das Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía – das bedeutendste Haus für spanische Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, das 1992 seine Tore öffnete. Gemeinsam mit dem Prado und dem Thyssen-Bornemisza-Museum bildet es das „Goldene Kunstdreieck“ Madrids, das 2021 als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Paseo del Arte“ ausgezeichnet wurde. Das Herzstück ist Picassos Guernica – doch daneben hängen Meisterwerke von Dalí, Miró und Juan Gris, die dem Haus sein Rückgrat verleihen. Nehmen Sie sich Zeit für die Ecken, an denen die meisten Besucher achtlos vorbeigehen.
Spanien · 6 Die übersehenen Ecken im Inneren
Die übersehenen Ecken im Inneren
2. Etage, Raum 6C – Guernica
In einem eigens reservierten Saal im zweiten Stock hängt ein einziges monumentales Gemälde in Schwarz, Weiß und Grau. Bleiben Sie stehen und nehmen Sie sich Zeit für die Bleistiftskizzen und Schwarzweißfotos daneben – es sind Aufnahmen, die Picassos Gefährtin Dora Maar vom Entstehungsprozess des Bildes gemacht hat und die heute zusammen mit dem vollendeten Werk zu sehen sind. Dies ist das bekannteste Gemälde des Museums und eines der ikonischsten Werke der modernen Kunst überhaupt. Die meisten Besucher fotografieren es kurz und gehen weiter. Schauen Sie stattdessen genau auf die Vorstudien und Fotos, die zeigen, wie dieses Werk Schicht für Schicht entstand.
Quellen: es.wikipedia.org
Gebäude Sabatini (das ehemalige Hospital General de Madrid)
Betrachten Sie die strenge, fast schmucklose Fassade dieses neoklassizistischen Gebäudes: Das Fehlen der üblichen Prachtdekoration ist kein bewusstes Designmerkmal – es ist ein Haus, das nie fertiggestellt wurde. Das Hospital General de Madrid wurde ursprünglich vom Militärarchitekten José de Hermosilla geplant und diente der Stadt über dreihundert Jahre lang. Heute trägt es den Namen des italienischen Architekten Sabatini, der den Bau fortführte, und bildet den Hauptflügel des Museums.
Quellen: es.wikipedia.org
Das ehemalige Hospitalgelände und das Goldene Kunstdreieck
Das Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía ist in einem neoklassizistischen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert neben dem Bahnhof Atocha untergebracht, dem früheren Hospital General de Madrid. Entworfen von José de Hermosilla und weitergebaut von Francesco Sabatini, trägt der Hauptflügel heute dessen Namen. Das Museum öffnete 1992 und erhielt im September 2005 einen nördlichen Erweiterungsbau. Zusammen mit dem Prado und dem Thyssen-Bornemisza-Museum bildet es den südlichen Eckpunkt des Madrider „Goldenen Kunstdreiecks“ – ein Kulturareal, das am 25. Juli 2021 von der UNESCO als Teil des Weltkulturerbes „Paseo del Arte“ ausgezeichnet wurde. Die Dauersammlung konzentriert sich auf spanische Künstler des 20. Jahrhunderts wie Picasso, Dalí und Miró.
Quellen: es.wikipedia.org
Die drei gläsernen Treppentürme
An der Fassade des Sabatini-Gebäudes fallen auf beiden Seiten je ein vollständig verglaster Turm auf, ein weiterer steht davor. Diese drei gläsernen Rundtreppentürme wurden 1989 vom britischen Architekten Ian Ritchie hinzugefügt. Ihre Leichtigkeit aus Stahl und Glas trifft unvermittelt auf die massiven Steinmauern des 18. Jahrhunderts – und verändert den Charakter des Gebäudes auf einen Blick. Das Museum hatte bereits 1980 mit der umfassenden Renovierung des alten Hospitals begonnen; 1986 eröffnete es als „Centro de Arte“, 1988 wurde es zum Nationalmuseum erhoben. Ritchies Glastürme sind das auffälligste und zugleich umstrittenste Element dieser Umgestaltung.
Quellen: en.wikipedia.org
Der Nouvel-Erweiterungsbau
Südlich des Hauptgebäudes Sabatini erhebt sich ein Bau mit einem leuchtend roten Vordach – der Erweiterungsbau des französischen Architekten Jean Nouvel, der im Oktober 2005 eröffnet wurde. Die Baukosten beliefen sich auf 92 Millionen Euro, die Nutzfläche wächst um 8.000 Quadratmeter. Der Grundriss beschreibt ein abgeschnittenes Dreieck, das im Inneren einen überdachten Innenhof einschließt; das rote Vordach ist das prägnanteste Erkennungszeichen. Im Inneren befinden sich Wechselausstellungssäle, ein großer Auditoriumssaal mit 500 Plätzen, ein kleinerer mit 200 Plätzen sowie Buchhandlung, Restaurant und Verwaltungsbüros – hier spielt sich das öffentliche Leben des gesamten Museums ab.
Quellen: en.wikipedia.org
Die zwei Pavillons im Retiro-Park (Palacio de Cristal und Palacio de Velázquez)
Das Museo Reina Sofía betreibt zwei Außenstellen im Retiro-Park: den Palacio de Cristal un… 🔒 Vollständigen Guide freischalten
Quellen: en.wikipedia.org
Häufige Fragen
Welche übersehenen Ecken lohnen sich im Inneren von Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía?
2. Etage, Raum 6C – Guernica, Gebäude Sabatini (das ehemalige Hospital General de Madrid), Das ehemalige Hospitalgelände und das Goldene Kunstdreieck und mehr — insgesamt 6 Orte, jeder mit Quellen und einem Guide in deiner Sprache zum Lesen oder Hören vor Ort.
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