Pergamonmuseum Pergamon Museum
Wer das Pergamonmuseum betritt, betritt eigentlich drei Museen in einem: Die Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst teilen sich denselben neoklassizistischen Bau auf der Berliner Museumsinsel. Geplant von Alfred Messel im Auftrag Kaiser Wilhelms II. ab 1907 und von Ludwig Hoffmann in vereinfachter Form zwischen 1910 und 1930 fertiggestellt, ist das Gebäude selbst Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Berühmt ist das Museum vor allem für seine monumentalen Raumrekonstruktionen antiker Architektur: der Pergamonaltar, das Markttor von Milet, das Ischtar-Tor mit der Prozessionsstraße aus Babylon sowie die Mschatta-Fassade sind komplett ins Innere versetzt worden. Wegen einer umfassenden Gesamtsanierung ist das Museum seit dem 23. Oktober 2023 vollständig geschlossen; eine Teilöffnung ist für 2027, die vollständige WiederEröffnung erst für 2037 geplant.
Deutschland · 3 Die übersehenen Ecken im Inneren
Die übersehenen Ecken im Inneren
Museum für Islamische Kunst
Das Herzstück dieses Museums ist kein einzelnes Objekt, sondern eine ganze Wand: die Mschatta-Fassade, die Frontseite eines Wüstenpalastes der Umayyaden (7. Jahrhundert n. Chr.). Sultan Abdülhamid II. schenkte sie 1904 Kaiser Wilhelm II. — und genau dieses Geschenk war der Anlass für die Gründung des Berliner Museums für Islamische Kunst. Gegründet von Wilhelm von Bode, ist es das älteste seiner Art außerhalb der islamischen Welt. Zunächst als „Islamische Abteilung“ im Kaiser-Friedrich-Museum (dem heutigen Bode-Museum) untergebracht, umfasst die Sammlung heute rund 100.000 Objekte aus dem 7. bis 19. Jahrhundert — aus dem Mittelmeerraum, Zentralasien und Südasien.
Quellen: de.wikipedia.org
Antikensammlung Berlin
Die gewaltigen griechischen und römischen Architekturfragmente, die in den drei zentralen Sälen des Pergamonmuseums so aufgestellt sind, als stünden sie noch an ihrem ursprünglichen Ort, gehören größtenteils zur Antikensammlung. Sie zählt zu den bedeutendsten Sammlungen antiker Kunst weltweit und umfasst archäologische Zeugnisse der griechischen, römischen, etruskischen und zyprischen Kulturen. Das wichtigste Exponat ist der Pergamonaltar; hinzu kommen Fragmente griechisch-römischer Architektur aus Milet (das Markttor), Priene, Magnesia, Baalbek und Falerii. Neben Architektur verwahrt die Sammlung eine große Zahl antiker Skulpturen, Vasen, Terrakotten, Bronzen, Sarkophage, Gemmen und Edelmetallobjekte. Ihre Bestände verteilen sich auf drei Häuser der Museumsinsel: das Alte Museum, das Neue Museum und das Pergamonmuseum.
Quellen: de.wikipedia.org
Vorderasiatisches Museum
Im Mittelpunkt steht ein ganzes Stadttor, das in einem tiefblauen Glasurglanz erstrahlt: das Ischtar-Tor und die zugehörige Prozessionsstraße aus Babylon sind das beeindruckendste Stück dieses Museums. Das Vorderasiatische Museum belegt das Hauptgeschoss und das Untergeschoss des Südflügels im Pergamonmuseum und beherbergt eine der größten Sammlungen vorderasiatischer Altertumer weltweit. Seine Wurzeln reichen bis 1899 zurück, als die Königlich Preußischen Museen eine eigenständige „Vorderasiatische Abteilung“ gründeten. Beim Bau des Pergamonmuseums ab 1907 war der Südflügel von Beginn an für diese Abteilung vorgesehen. 1930 öffneten die Säle mit dem Ischtar-Tor und der Prozessionsstraße als erste für das Publikum; die übrigen Ausstellungsräume wurden bis 1937 schrittweise ergänzt.
Quellen: de.wikipedia.org
Häufige Fragen
Welche übersehenen Ecken lohnen sich im Inneren von Pergamonmuseum?
Museum für Islamische Kunst, Antikensammlung Berlin, Vorderasiatisches Museum und mehr — insgesamt 3 Orte, jeder mit Quellen und einem Guide in deiner Sprache zum Lesen oder Hören vor Ort.
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