Meiji-Jingū Meiji Jingu

Wer das große Torii-Tor gegenüber dem Bahnhof Harajuku durchschreitet, lässt das Großstadtgetümmel Tokios sofort hinter sich — dichtes Grün schließt sich um den Weg, und der Lärm erstirbt. Der Meiji-Jingū ist dem Kaiser Meiji und seiner Gemahlin, Kaiserin Shōken, geweiht und wurde am 1. November 1920 eingeweiht, wenige Jahre nach dem Tod des Kaisers. Das Schreingelände umfasst rund 73 Hektar; ursprünglich war das Areal der Sommersitz der Ii-Familie aus Hikone und zählte später zum Kaiserlichen Domänengut. Der scheinbar urwüchsige Wald ist in Wirklichkeit ein angelegter Forst: Ab 1916 pflanzten Jugendgruppen aus ganz Japan in freiwilliger Gemeinschaftsarbeit rund 100.000 gestiftete Bäume. Jedes Jahr zu Neujahr verzeichnet der Meiji-Jingū die höchsten Besucherzahlen aller japanischen Schreine beim Hatsumōde, dem ersten Schreinbesuch des neuen Jahres. Jenseits des Toriis haben Halle, Tor, Garten und Brücke ihre je eigene Geschichte — es lohnt sich, das Tempo zu drosseln und genau hinzuschauen.

Japan · 33 Die übersehenen Ecken im Inneren

Auf der Karte erkunden →

Die übersehenen Ecken im Inneren

Häufige Fragen

Welche übersehenen Ecken lohnen sich im Inneren von Meiji-Jingū?

Meiji Jingū Museum, Kaiserlicher Garten Meiji Jingū Gyoen, Hōmotsuden (Altes Schatzkammergebäude) und mehr — insgesamt 33 Orte, jeder mit Quellen und einem Guide in deiner Sprache zum Lesen oder Hören vor Ort.

Ist der Guide zu Meiji-Jingū kostenlos?

Die ersten 5 Orte sind kostenlos; die übrigen 28 schaltest du mit einem Einmalkauf frei (kein Abo).

Tripcairn微景誌 ·
a tripcairn to · 微景誌