Markusplatz St Mark's Square
Wer auf diesem Marmorpflaster steht, von drei Seiten von langen Arkadengängen umschlossen und im Blick die goldglänzende Markusbasilika mit dem himmelwärts strebenden Campanile, steht auf Venedigs einzigem Platz, der wirklich „Piazza“ heißt — alle anderen ähnlichen Plätze der Stadt tragen nur den Namen „Campo“. Das als „Salon Europas“ gerühmte Trapez misst rund 170 Meter in der Länge und ist Herz und Wahrzeichen dieser Lagunenstadt. Gehen Sie nicht weiter, nachdem Sie ein Panoramafoto gemacht haben: Hinter jedem Arkadengang, jedem Turm und jedem Steinlöwen steckt über tausend Jahre langsam gewachsene Macht und Glaubenswelt der Republik Venedig. Wer genau hinsieht, liest den Platz als aufgeschlagenes Buch der Stadtgeschichte.
Italien · 12 Die übersehenen Ecken im Inneren
Die übersehenen Ecken im Inneren
Markusplatz
Wer einst vom Wasser kam, sah Venedig zuerst hier: zwischen zwei mächtigen Granitsäulen, genau gegenüber dem Markusbecken — das ist das monumentale Eingangstor des gesamten Markusviertels zum Meer hin. Dieser Abschnitt heißt Piazzetta, ein nach Süden reichender Ausläufer des großen Platzes. Auf der einen Seite schmiegt er sich an den Dogenpalast, auf der anderen liegt der Kai zum Meer — der einzige Uferabschnitt Venedigs, der „Molo“ heißt. Das trapezförmige Areal darunter ist rund 170 Meter lang und wirkt weniger wie ein Platz denn wie das Foyer, mit dem Venedig die Welt empfängt.
Quellen: it.wikipedia.org
Die Mohren des Markus-Uhrenturms
Auf der Spitze des Markus-Uhrenturms schlagen zwei dunkelbraune Bronzeriesen Tag und Nacht abwechselnd die große Glocke — das sind die „Mohren von Venedig“ (Mori di Venezia). 1497 vom Bronzehandwerker Ambrogio delle Ancore gegossen, misst jede Figur rund 2,5 Meter. Sie ähneln sich, sind aber nicht identisch: Der Bärtige ist der „alte Mohr“, der Glattrasierte der „junge Mohr“. Den Spitznamen verdanken sie der Bronze, die durch jahrelange Witterung zu einem tiefen Dunkelbraun oxidiert ist, das von unten an Nordafrikaner erinnerte.
Quellen: it.wikipedia.org
Gedenktafel für Johannes XXIII.
Der Patriarchenpalast neben der Markusbasilika war einmal der Wirkungsort eines späteren Papstes. Die Tafel erinnert an Kardinal Angelo Giuseppe Roncalli — den späteren Johannes XXIII. —, der am 15. März 1953 offiziell als Patriarch von Venedig eingesetzt wurde und das Bistum fünfeinhalb Jahre lang leitete, bis ihn am 28. Oktober 1958 im elften Wahlgang mit 76 Jahren zum Papst gewählt wurde. In diesen fünfeinhalb Jahren gründete er in Venedig rund dreißig neue Pfarreien, ließ die Markusbasilika instand setzen und ordnete den Patriarchenpalast sowie das Diözesanarchiv neu.
Quellen: en.wikipedia.org
Gedenktafel für Luciani (Johannes Paul I.)
Die Steinplatte an der Außenwand des Patriarchenpalastes trägt folgende Inschrift: „In diesem Patriarchenpalast leitete Kardinal Luciani von 1970 bis 1978 in Güte und bescheidener Schlichtheit seine Herde, bis er als Johannes Paul I. in dreiunddreißig Tagen Vater und Lehrer der gesamten Menschheit war und den Weg neuer Hoffnung eröffnete.“ Albino Luciani wurde 1969 von Paul VI. zum Patriarchen von Venedig ernannt und am 26. August 1978 zum Papst gewählt. Er regierte nur 33 Tage und starb am 28. September desselben Jahres im Vatikan.
Quellen: overpass-api.de · en.wikipedia.org
Markusbasilika
Blicken Sie nach oben zu den vier Bronzepferden über dem Portalbogen — sie sind kein Schmuck, sondern Kriegsbeute: Im Vierten Kreuzzug wurden sie aus Konstantinopel geraubt und nach Venedig gebracht. Die gesamte Markusbasilika ist so ein vielschichtiges Schatzhaus der Beute: Im 13. Jahrhundert, um Reichtum und Macht der Republik zu zeigen, wurden die ursprünglichen Backsteinwände mit seltenen Marmorsorten und Edelsteinen verkleidet. Die Kirche ist Venedigs Bischofskirche, Ruhestätte des Stadtpatrons Markus und bildet zusammen mit dem Campanile und dem Dogenpalast das wohl bekannteste Bild Venedigs überhaupt. Bleiben Sie einen Moment am Eingang stehen, bevor Sie hineingehen — diese Fassade allein lohnt eine lange Betrachtung.
Quellen: it.wikipedia.org
Neue Prokuratien
Die langgestreckte Bogengalerie an der Südseite des Markusplatzes heißt Procuratie Nuove –… 🔒 Vollständigen Guide freischalten
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Campanile di San Marco
Wer den Kopf hebt und auf den Markusplatz blickt, sieht diesen 98,6 Meter hohen gemauerten… 🔒 Vollständigen Guide freischalten
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Alte Prokuratien
Die Bogengalerie an der Nordseite des Platzes ist das älteste erhaltene Großgebäude am Mar… 🔒 Vollständigen Guide freischalten
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Torre dell'Orologio
In der Nordwestecke des Platzes markiert der große Bogen des Uhrenturms den Eingang zur Me… 🔒 Vollständigen Guide freischalten
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San Basso
Auf der Piazzetta dei Leoncini, rechts neben dem Uhrenturm, ist zwischen den Anbauten eine… 🔒 Vollständigen Guide freischalten
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Piazzetta dei Leoncini
Nördlich des Markusdoms, unmittelbar an San Basso und den Patriarchenpalast grenzend, lieg… 🔒 Vollständigen Guide freischalten
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Piazza San Marco (Hauptplatz)
Der Kern des Platzes – der trapezförmige Raum, den die Alten Prokuratien, die Neuen Prokur… 🔒 Vollständigen Guide freischalten
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Häufige Fragen
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