Uffizien Uffizi Gallery
Die Uffizien – erfasst durch die deterministische Pipeline von Tripcairn.
Italien · 10 Die übersehenen Ecken im Inneren
Die übersehenen Ecken im Inneren
Vasari-Korridor
Blicken Sie von der Ponte Vecchio hinauf zu der langen Fensterreihe hoch oben an der Hausfassade – was Sie sehen, ist ein unsichtbarer Gang der Macht. Der Vasari-Korridor ist ein erhöhter Geheimgang, der vom Palazzo Vecchio durch die Uffizien, über die Ponte Vecchio und bis zum Palazzo Pitti auf der anderen Arnoseite führt – insgesamt rund 760 Meter. 1565 ließ Großherzog Cosimo I. den Architekten Giorgio Vasari den Gang bauen, damit die Medici in einer Zeit, in der die Stadt dem neuen Regime noch skeptisch gegenüberstand, sicher und schnell zwischen Wohnpalast und Regierungssitz hin- und herpendeln konnten. Verblüffend ist vor allem die Bauzeit: Baubeginn war der 12. März, und bereits am 17. Dezember desselben Jahres war der Korridor fertig – der gesamte Gang in nur neun Monaten.
Quellen: it.wikipedia.org
Sammlung Contini Bonacossi
Die Gemälde, Skulpturen und Kunsthandwerksobjekte, die hier an den Wänden der Uffizien hängen, haben eine bewegte Geschichte hinter sich – eine Geschichte, die die Sammlung beinahe ins Ausland getrieben hätte. Die Sammlung Contini Bonacossi (collezione Contini Bonacossi) geht auf den Antiqitätenhändler und Sammler Graf Alessandro Contini Bonacossi (1878–1955) und seine Frau Vittoria zurück. 1969 übergaben ihre Erben die Werke den Uffizien als Schenkung. Mussolini hatte den Grafen zu Lebzeiten zum Senator auf Lebenszeit des Königreichs Italien ernannt; als Gegenleistung hatte Contini Bonacossi zugesagt, die Sammlung dem Staat zu hinterlassen – jedoch mit dem Nießbrauchrecht bis zu seinem Tod.
Quellen: it.wikipedia.org
Kabinett für Zeichnungen und Druckgrafiken
Dieser Raum beherbergt die am wenigsten bekannte und möglicherweise weltweit bedeutendste Sammlung ihrer Art: rund 150.000 Zeichnungen, Druckgrafiken und Miniaturen aus der Zeit vom späten 14. Jahrhundert bis ins 21. Jahrhundert. Das Kabinett befindet sich im Erdgeschoss der Uffizien und belegt den Raum des ehemaligen Medici-Theaters (Teatro Mediceo). Die Wurzeln der Sammlung liegen bei den Medici selbst – schon zu Zeiten Lorenzos des Prächtigen gelangten Zeichnungen in den Bestand, und Cosimo I. besaß laut Vasari Zeichnungen, Entwürfe und Kartone von Michelangelo und Piero di Cosimo. Francesco I. erwarb dann umfangreiche Konvolute von Giuliano da Sangallo, Michelangelo und Leonardo da Vinci. Den eigentlichen Grundstein für die heutige Sammlung legte Kardinal Leopoldo, Bruder von Ferdinando II.: Er schickte Agenten durch ganz Italien und nach Europa, um Handschriften alter und zeitgenössischer Meister aufzukaufen. Um 1665 zählte die Sammlung bereits rund 12.000 Blätter, die der Historiker Filippo Baldinucci für ihn inventarisierte.
Quellen: it.wikipedia.org
Uffizien-Bibliothek
Wer die Uffizien-Bibliothek betritt, steht über dem Boden eines einstigen Theaters: Wo heute Bücher stehen, saßen einst rund 300 Zuschauer und sahen einer Komödie zu. Der Vorgänger dieses Raums war ein Saal namens Teatrino della Baldracca aus dem frühen 18. Jahrhundert – benannt nach dem Stadtviertel mit seinem zweifelhaften Ruf als Treffpunkt von Bordellen und Kneipen. Die Eintrittskarten konnten sich vor allem die mittleren Bürgerschichten leisten; auf der Bühne stand die Commedia dell'arte. 1743 ließ Pietro Leopoldo den Architekten Giovan Battista Foggini das Theater in eine Bibliothek umbauen; Foggini entwarf dabei auch die Regale und Schränke, die noch heute in Gebrauch sind.
Quellen: it.wikipedia.org
Niobe-Saal
Der Niobe-Saal war der am schwersten beschädigte Raum beim Bombenanschlag von 1993. Am 27. Mai jenes Jahres zündete die italienische Mafia eine Bombe (bekannt als der Anschlag in der Via dei Georgofili), bei dem fünf Menschen ums Leben kamen und der Westflügel der Uffizien an mehreren Stellen schwer beschädigt wurde. Die antiken Skulpturen und die neoklassizistische Innenausstattung des Saals wurden erheblich zerstört; die Wandmalereien wurden anschließend als nicht restaurierbar eingestuft. Der Saal selbst wurde renoviert und ist wieder für Besucher zugänglich. Einige Gemälde im Museum blieben dank schusssicherer Verglasung unversehrt; fünf Kunstwerke wurden bei dem Anschlag vollständig vernichtet.
Quellen: en.wikipedia.org
Uffizien
Die Uffizien (Galleria delle pitture e delle statue degli Uffizi) gehören zum staatlichen… 🔒 Vollständigen Guide freischalten
Quellen: fr.wikipedia.org
Tribuna
Die Tribuna degli Uffizi ist ein achteckiger Saal im Ostflügel der Galerie, entworfen vom… 🔒 Vollständigen Guide freischalten
Quellen: it.wikipedia.org
Bittschriftentor
Das Bittschriftentor (Porta delle Suppliche) ist ein Portalvorbau des Uffizien-Gebäudes an… 🔒 Vollständigen Guide freischalten
Quellen: it.wikipedia.org
Bombenanschlag in der Via dei Georgofili
In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 1993 explodierte in der Via dei Georgofili eine Bombe… 🔒 Vollständigen Guide freischalten
Quellen: it.wikipedia.org
Orcagnas „Heiliger Matthäus mit Szenen aus seinem Leben“
Hinter diesem großen Triptychon steht eine unvollendete Geschichte. Am 15. Juli 1367 beauf… 🔒 Vollständigen Guide freischalten
Quellen: uffizi.it · en.wikipedia.org
Häufige Fragen
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