Santa Maria delle Grazie

An der Via Magenta in Mailand steht diese Kirche aus rotem Backstein mit weissem Marmorportal — bescheiden genug, um übersehen zu werden. Sie ist Heiligtum und Wallfahrtsort der Dominikaner: Zwischen 1492 und 1493 ließ Ludovico il Moro, Herzog von Mailand, an der Apsis einen Renaissance-Chorraum mit halbrundem Kuppelgewölbe als Grablege der Sforza anfügen — eines der bedeutendsten Werke der lombardischen Renaissance. Was die Kirche weltweit bekannt macht, ist jedoch das Refektorium des angrenzenden Klosters: Leonardos „Letztes Abendmahl“ an der dortigen Wand verhalf dem Bauwerk zur Aufnahme als zweites italienisches UNESCO-Weltkulturerbe, nach den Felszeichnungen im Valcamonica. Wer den berühmten Speisesaal verlässt und weitergeht — durch die Seitenkapellen, den Kreuzgang und die alte Sakristei — entdeckt Winkel, an denen die meisten Besucher achtlos vorübergehen.

Italien · 19 Die übersehenen Ecken im Inneren

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Die übersehenen Ecken im Inneren

Häufige Fragen

Welche übersehenen Ecken lohnen sich im Inneren von Santa Maria delle Grazie?

Das letzte Abendmahl, Architektur und Kirchenschiff, Kapelle der Marienverehrung und mehr — insgesamt 19 Orte, jeder mit Quellen und einem Guide in deiner Sprache zum Lesen oder Hören vor Ort.

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Die ersten 5 Orte sind kostenlos; die übrigen 14 schaltest du mit einem Einmalkauf frei (kein Abo).

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