Heian-jingū Heian Jingū

Der Heian-jingū wirkt wie ein jahrtausendealtes Großheiligtum der alten Kaiserstadt – doch tatsächlich ist er weit jünger: Er wurde 1895 (Meiji 28) errichtet, um den 1.100. Jahrestag der Verlegung der Hauptstadt nach Heian-kyō (dem heutigen Kyoto) zu feiern. Hauptgottheit ist Kaiser Kanmu (50. Tennō), der Kyoto als Residenz begründete; später wurde auch Kaiser Kōmei, der letzte Tennō, der in dieser Stadt verstarb, als Gottheit verehrt. Das Besondere liegt in der Herkunft: Der gesamte Schreinkomplex ist eine Nachbildung der Chōdō-in, dem Hauptsaal des kaiserlichen Palastes von Heian-kyō, im Maßstab etwa 5:8 – ein seit einem Jahrtausend verschwundener Palast, wiederaufgebaut auf dem Boden von Okazaki. Wer das zinnoberrote Ōten-mon-Tor durchschreitet, betritt keine gewöhnliche Schreinanlage, sondern eine wiedererstandene antike Residenzstadt.

Japan · 32 Die übersehenen Ecken im Inneren

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Die übersehenen Ecken im Inneren

Häufige Fragen

Welche übersehenen Ecken lohnen sich im Inneren von Heian-jingū?

Heian-jingū Shinen (Schreingarten), Gedenkstein zum 60. Regierungsjubiläum des Tennō, Temizusha (Reinigungsbrunnen) und mehr — insgesamt 32 Orte, jeder mit Quellen und einem Guide in deiner Sprache zum Lesen oder Hören vor Ort.

Ist der Guide zu Heian-jingū kostenlos?

Die ersten 5 Orte sind kostenlos; die übrigen 27 schaltest du mit einem Einmalkauf frei (kein Abo).

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